Tauchen Sie ein in die Welt der Digitalisierung und erleben Sie interaktiv, wie moderne Technologien Produktions- und Logistikprozesse verändern – von der Kundenbestellung bis zum fertigen Produkt.
Die Idee hinter der Mobilden Digitalen Fabrik
Man mag es oft kaum noch hören, aber die Digitalisierung ist und bleibt ein Dauerthema. Einerseits entstehen dadurch große Chancen für Unternehmen: u.a. Optimierung interner Prozesse und gesteigerte Effizienz, Qualitätsverbesserung, neue Möglichkeiten für Absatzmärkte und Geschäftsmodelle. Andererseits wächst auch der Druck, wenn Mitbewerber beim Thema Digitalisierung voranschreiten. Doch wie helfen digitale Technologien ganz konkret kleinen und mittelständischen Unternehmen und wo können sie zum Einsatz kommen?
Die wachsende Nachfrage nach praxisnahen Beispielen im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz hat uns dazu veranlasst, eine mobile digitale Fabrik als Roadshow zu entwickeln. Neben den Laboren und Modellfabriken an unseren festen Standorten bieten wir nun auch Unternehmen brandenburgweit und in der Lausitz sowie überregional innovative Lösungen zum Ausprobieren an.
Unser Ziel ist es, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Handwerksbetriebe und Dienstleister mit geeigneten Lösungsansätzen zu unterstützen. In der mobilen digitalen Fabrik präsentieren wir eine Vielzahl von Demonstratoren zu den Themen Digitalisierung, KI und Assistenzsysteme.
Jede Arbeitsstation adressiert einige der drängendsten Herausforderungen, denen sich Unternehmen in Zukunft stellen müssen. Die eingesetzten Lösungen zeigen, wie die Digitalisierung dabei helfen kann, diesen zu begegnen:
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Fachkräfte- und Mitarbeitermangel: Wie gelingt es Mitarbeitende bei Routinetätigkeiten oder schweren Arbeiten zu entlasten? Welche Tätigkeiten lassen sich automatisieren?
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Wissensmanagement: Wie bleibt das wertvolle Wissen ausscheidender Mitarbeitender erhalten? Wie lässt sich Zeit und Aufwand bei der Einarbeitung von neuem Personal reduzieren?
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Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit: Welche neuen Technologien und Prozesse helfen dabei ressourcenschonendere und nachhaltigere Produktionsmethoden zu implementieren?
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Kundenerwartungen: Die Nachfrage nach individuellen Produkten und kürzeren Lieferzeiten wächst. Wie können KMU ihre Flexiblität und Anpassungsfähigkeit erhöhen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden?
Ein Rundgang durch die Fabrik
Die Besucherinnen und Besucher sind dabei nicht nur Zuschauer, sondern schlüpfen in die Rolle von Mitarbeitenden der Fabrik und durchlaufen verschiedene Arbeitsstationen. Sie arbeiten aktiv im gesamten Produktionsprozess – von der Kundenbestellung über die Montage und Qualitätskontrolle bis hin zum verandfertigen Produkt.
Der Rundgang startet im Webshop, in dem die Besucher*innen aus der Sicht der Kundschaft ein Holzknobelspiel, einen so genannten „Teufelsknoten“ konfigurieren. Dabei können sie nicht nur das Material (Holz oder 3D-gedruckter Kunststoff) auswählen, sondern auch eines von sechs Bauteilen individuell gestalten.
Die Bestellung im Webshop ist der Auftakt des folgenden Produktionsprozesses.

Während des Rundgangs lernen Sie die Vorteile verschiedener Rückverfolgbarkeitslösungen und deren Einsatzmöglichkeiten kennen, darunter NFC, QR-Codes und Barcodes. Im Lager erfolgt die Bestandsverwaltung digital und für die Kommissionierung stehen verschiedene Assistenzsysteme bereit, um schnell und sicher die richtigen Bauteile im Lager zu finden.
Zudem erfahren Sie, wie neben den traditionellen Fertigungsmethoden auch der 3D-Druck eingesetzt werden kann und wo das Sinn ergibt.
Wenn Sie es leid sind, viele repetitive, manuelle und zeitintensive Tätigkeiten am Computer auszuführen, werden Sie die Möglichkeiten der sogenannten Softwareroboter (Robotic-Process-Automation, kurz RPA) begeistern. Unsichtbar im Hintergrund übertragen sie Auftragsdaten und nehmen Konfigurationen vor, sodass in umserem Beispiel die Lasergravur automatisch starten kann. Ganz ohne händische Eingaben.
Schließlich können Sie am Beispiel der Montage des Teufelsknotens ausprobieren, welches Potenzial Augmented Reality (AR) und Sprachsteuerung bieten.
Erkunden Sie zu guter Letzt am Beispiel der Qualitätssicherung die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von kollaborierenden Robotern (Cobots) und künstlicher Intelligenz in der Bilderkennung.